Ein BBQ-Erlebnis der Extraklasse
Ein Beef Hammer ist kein Stück Fleisch, das man mal eben schnell auf den Grill legt. Dieses imposante Fleischstück vom Rind – ein langes Schienbein mit ordentlich Fleisch am Knochen – ist ein absoluter Hingucker und ein echtes Highlight für jede BBQ-Runde.
In diesem Beitrag nehme ich dich mit in meinen Grill-Alltag und zeige dir Schritt für Schritt, wie ich meinen Beef Hammer auf dem Big Green Egg zubereitet habe.
Für dieses Projekt habe ich mir ein besonders schönes Stück vom regionalen Metzger meines Vertrauens, „Der Metzger Repple“ aus Weingarten, geholt. Schon beim Auspacken war klar: Das wird ein Fest!
Es handelt sich in diesem Blog-Beitrag um meine eigenen Erfahrungen und Empfehlungen.
Transparenzhinweis: Dieser Beitrag enthält Werbung durch die Nennung und Verwendung von Produkten meiner Kooperationspartner.




Was ist eigentlich ein Beef Hammer?
Wer den Begriff Beef Hammer zum ersten Mal hört, denkt vielleicht an ein Werkzeug – und liegt damit gar nicht so falsch. Das Fleischstück erinnert tatsächlich an einen riesigen Hammer: ein langes Knochenstück mit einem beeindruckenden Fleischanteil.


Der Beef Hammer ist ein besonders langes Rinderhaxen-Stück, meist vom Vorderbein des Rinds geschnitten. Typisch ist der lange Knochen, an dem das Fleisch sitzt – dadurch erinnert die Form an einen gewaltigen Hammer, daher auch der Name. Das Fleisch ist stark von Sehnen, Bindegewebe und Muskeln durchzogen und enthält viel Kollagen, was es perfekt für Low & Slow macht. Erst durch das lange, schonende Garen auf dem Smoker oder Big Green Egg verwandelt sich das kräftige Stück in butterzartes, saftiges Fleisch, das sich fast von allein vom Knochen löst.
Der Beef Hammer ist in der BBQ-Szene beliebt, weil er nicht nur spektakulär aussieht, sondern auch geschmacklich überzeugt. Durch die lange Garzeit im Smoker oder Keramikgrill wie dem Big Green Egg wird das Fleisch unglaublich zart und aromatisch.
Wer dieses Stück Fleisch einmal richtig zubereitet hat, weiß: Es ist ein echtes Highlight, das optisch beeindruckt und geschmacklich jeden Fleischliebhaber begeistert.
Rubben und Ruhen lassen
Die Zubereitung beginnt bereits am Vortag. Ich habe den Beef Hammer großzügig mit dem Magic Dust Rub* von den SizzleBrothers* eingerieben. Der Rub sorgt mit seiner Mischung aus Paprika, Knoblauch, Zucker und einer leichten Schärfe für eine würzige Basis, die perfekt mit dem Rauch harmoniert.


Damit die Aromen tief ins Fleisch einziehen können, habe ich den Beef Hammer anschließend mit Küchengarn gut festgebunden und fest in Frischhaltefolie eingewickelt. So durfte er über Nacht im Kühlschrank ruhen.
Pitmaster-Tipp:
Je länger der Rub einzieht, desto intensiver wird später der Geschmack.
Das Big Green Egg vorbereiten


Am nächsten Tag ging es ans Eingemachte. Zuerst habe ich das Big Green Egg auf 150 °C vorgeheizt. Dann kamen die Holzchunks von einem Jack Daniels Whisky Fass auf die glühende Holzkohle. Der Duft, der dabei entsteht, ist schon ein Vorgeschmack auf das, was kommt: leicht süßlich, rauchig, mit einer feinen Whiskey-Note.
Danach folgte das Setup:
- convEGGtor eingesetzt
- Grillplatte von Albert Turk* aufgestellt
- Edelstahlrost aufgelegt
Darauf kam das Beef Hammer – und sofort schloss ich den Deckel. Die Temperatur im EGG fiel auf ca. 110 °C ab, was ideal ist für die erste Phase: das Räuchern.
Beef Hammer räuchern


Der Beef Hammer durfte nun für 4 Stunden im Rauch liegen. Wichtig ist, die Temperatur konstant bei etwa 110 °C zu halten. Währenddessen zieht der Rauch tief ins Fleisch ein und sorgt für die charakteristische BBQ-Note.
Pitmaster-Tipp:
Lieber weniger Holzchunks nehmen und nachlegen, als von Anfang an zu viel. Sonst wird der Rauchgeschmack zu intensiv.
Kerntemperatur aufbauen


Nach der Räucherphase habe ich die Messfühler meines MEATER Plus*-Funkthermometers in die Mitte des Fleisches gesteckt. Dabei unbedingt darauf achten, dass der Fühler nicht den Knochen berührt, da das Messergebnis sonst verfälscht wird.
Dann habe ich die Temperatur im Big Green Egg auf 150 °C erhöht und die Kerntemperatur auf 75 °C eingestellt. Das dauerte etwa 2 Stunden.
Glasur vorbereiten


Während das Fleisch im EGG langsam die gewünschte Temperatur erreichte, habe ich die Glasur angerührt. Dafür habe ich die SmokyWhiskey Marinade* von den SizzleBrothers* mit etwas von meinem selbstgemachten Birnen-Sirup vermischt. Das Ergebnis: eine würzige, leicht süße Glasur mit einer feinen Whiskey-Note.
Diese Mischung habe ich beiseite gestellt, um sie später großzügig auf das Fleisch aufzutragen.
Butcher Paper* Wrap – Beef Hammer im Butcher Paper garen
Als die 75 °C Kerntemperatur erreicht waren, kam der entscheidende Schritt: der Wrap im Butcher Paper*.


Dazu habe ich ein etwa 1 Meter großes Stück Metzgerpapier ausgebreitet, den Beef Hammer mittig platziert und rundherum großzügig mit Glasur bestrichen. Dann alles zu einem festen Paket gefaltet und zurück aufs EGG gelegt.
Wichtig: Den Thermometerfühler wieder einsetzen und darauf achten, dass er sauber im Fleisch sitzt.
Jetzt hieß es warten – Ziel war eine Kerntemperatur von 92 °C. Dieser letzte Schritt dauerte nochmals etwa 4 Stunden.
Der große Moment: Servieren
Als endlich die 92 °C erreicht waren, war der Moment gekommen. Vorsichtig habe ich das Butcher Paper* geöffnet – und wurde direkt mit einem unfassbaren Duft belohnt.


Das Fleisch war butterzart, die Glasur glänzte und das Beef Hammer sah einfach spektakulär aus. Die Flüssigkeit, die sich im Papier gesammelt hatte, habe ich in eine Schale gegossen und das Fleisch damit noch einmal beträufelt.
Das Ergebnis: ein zartes, saftiges Beef Hammer, das am Tisch für pure Begeisterung gesorgt hat.
Kerntemperatur & Garzeit – die wichtigsten Fakten
Viele fragen sich: Wie lange braucht ein Beef Hammer?
Hier die Eckdaten aus meinem Versuch:
- Räuchern bei 110 °C: ca. 4 Stunden
- Weitergaren bis 75 °C Kerntemperatur bei 150 °C: ca. 2 Stunden
- Im Butcher Paper bis 92 °C Kerntemperatur: ca. 4 Stunden
Insgesamt solltest du also mit etwa 10 Stunden Garzeit rechnen.
Mein Fazit – Lohnt sich der Aufwand?
Ein Beef Hammer ist nichts für Ungeduldige – aber genau das macht ihn so besonders. Es ist ein BBQ-Projekt, bei dem du Zeit, Leidenschaft und Hingabe investieren musst. Dafür wirst du mit einem einmaligen Geschmackserlebnis belohnt.


Die Kombination aus hochwertigem Fleisch von Der Metzger Repple, dem Magic Dust Rub* und der SmokyWhiskey Marinade* von den SizzleBrothers*, dazu die Raucharomen aus dem Big Green Egg – das war für mich BBQ auf höchstem Niveau.
Wenn du also ein echtes BBQ-Highlight suchst, das deine Gäste beeindruckt, solltest du unbedingt einmal einen Beef Hammer grillen.
Rezepte zum Nachgrillen
- Beef Hammer
- Bacon-Onion-Rings
- Smashed Potatoes
- Gefüllte Champignons -> Rezept folgt in Kürze
Pitmaster-Tipp
Bei meinen GrillDeals* findest Du passende Rabatt-Codes zu o.g. Produkten meiner Kooperationspartner.
Bleib dran und werde zum Grillmeister!
Auf meinem Blog erwarten dich nicht nur fundierte Tipps und Tricks, sondern auch spannende Rezepte, inspirierende Grillgeschichten und ehrliche Produkttests. Gemeinsam machen wir aus deinem nächsten BBQ ein unvergessliches Erlebnis.
Hast Du schon Erfahrung mit dem Beef Hammer? Teile Deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren – ich freue mich, von dir zu hören! Lass uns zusammen die Welt des BBQ entdecken und perfektionieren.
Bleib dabei, denn hier auf dem Blog wird es immer wieder Neues geben, das deine Leidenschaft fürs Grillen entfacht. Bis zum nächsten BBQ-Abenteuer – keep it low and slow!

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