Zutaten
Für 1 große Brezel – ca. 6–8 Personen
Hefeteig
- 500 g Weizenmehl (Typ 405 oder 550)
- 1 Würfel frische Hefe (42 g)
(alternativ 1 Päckchen Trockenhefe) - 250 ml lauwarme Milch
- 80 g Zucker
- 80 g weiche Butter
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- Abrieb ½ Bio-Zitrone (optional, aber sehr fein)
Zum Bestreichen
- 1 Eigelb
- 1 EL Milch
Zum Bestreuen (nach Geschmack)
- Hagelzucker
- gehobelte Mandeln

Zubereitung
Hefe aktivieren
- Milch lauwarm erwärmen.
- Hefe hineinbröckeln, 1 TL Zucker zugeben und verrühren.
- 10 Minuten stehen lassen, bis sich Bläschen bilden.
Teig herstellen
- Mehl in eine große Schüssel geben.
- Zucker, Salz, Ei, Butter, Zitronenabrieb und die Hefemilch zufügen.
- Alles 8–10 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten (Hand oder Küchenmaschine).
Teig gehen lassen
- Teig zu einer Kugel formen, abgedeckten.
- An einem warmen Ort ca. 60 Minuten gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.
Brezel formen
- Teig in 3 gleich große Stränge teilen, jeweils ca. 60–70 cm lang rollen.
- Zu einer großen Brezel legen oder flechten (klassisch: Brezelform mit dickem Bauch).
Zweite Gehzeit
- Brezel auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Nochmals 20–30 Minuten ruhen lassen.
Bestreichen & belegen
- Eigelb mit Milch verquirlen.
- Brezel großzügig bestreichen.
- Nach Wunsch mit Hagelzucker oder Mandeln bestreuen.
Backen
- Backofen oder Grill (indirekte Hitze) auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen oder Programm für „Hefezopf“ beim Dampfbackofen auswählen
- Brezel 25–30 Minuten goldbraun backen.
- Falls sie zu dunkel wird, locker mit Alufolie abdecken.
Servieren & Aufbewahren
- Am besten frisch und lauwarm genießen
- Schmeckt pur, mit Butter & Marmelade oder auch mit Honig
- Hält sich gut 1–2 Tage, kurz aufgebacken wie frisch
Pitmaster-Tipp:
- Für eine extra saftige Neujahrsbrezel kannst du 1–2 EL Sahne zusätzlich in den Teig geben – das macht sie besonders zart.
Neujahrsbrezel richtig formen (Schritt für Schritt)
Vorbereitung
- Den gegangenen Teig kurz entgasen (sanft drücken)
- Arbeitsfläche nicht bemehlen – der Teig rollt so besser
Variante 1: Klassische Brezelform (empfohlen)
- Teig in 3 gleich große Stücke teilen.
- Jedes Teigstück zu einem 70–80 cm langen Strang rollen.
- Die Mitte etwas dicker, die Enden leicht dünner lassen.
- Alle drei Stränge nebeneinander legen und gemeinsam zu einer großen U-Form biegen.
- Die Enden zweimal umeinanderschlagen (wie bei einer Laugenbrezel).
- Die Enden auf den dicken „Bauch“ der Brezel legen und leicht andrücken.
Variante 2: Geflochtene Neujahrsbrezel (sehr edel)
- 3 Stränge rollen (gleichmäßig dick)
- Am oberen Ende zusammendrücken
- Locker flechten (nicht zu fest!)
- Zu einer Brezel oder einem Ring legen
- Enden gut verbinden, damit sie beim Backen nicht aufspringen
Wichtige Pitmaster-Tipps
- Locker arbeiten – zu viel Spannung reißt beim Backen
- Enden gut andrücken, ggf. leicht anfeuchten
- Nach dem Formen 20–30 Minuten ruhen lassen → schöne Volumenbildung
- Vor dem Backen nochmals mit Eigelb bestreichen, besonders an den Übergängen
Optik-Tuning
- Mit einer Schere kleine Zierschnitte in den Bauch setzen
- Oder mittig eine Mandelreihe als Blickfang
Lese-Tipp
Schau gerne bei meinen folgenden ausführlichen Blog-Beiträgen vorbei:


Feuer frei – teile deine BBQ-Leidenschaft mit uns!