Zubereitung

Vorbereitung des Teigs

  1. Salz in kaltes Wasser geben und rühren, bis es vollständig aufgelöst ist.
  2. Caputo Cuoco Pizzamehl* und die frische Hefe in die Salz-Wasser-Mischung einrühren.
  3. Teig entweder mit den Händen oder einer Küchenmaschine kneten.
    • Mit den Händen sollte der Teig mindestens 20 Minuten geknetet werden, um ein elastisches Gluten-Gerüst zu bilden.
    • Mit der Küchenmaschine reichen 10 Minuten auf niedriger Stufe. Die Teigtemperatur sollte dabei nicht über 25°C steigen, um die Hefe nicht zu überaktivieren.

Erste Gärphase (Stockgare)

  1. Gekneteten Teig aus der Schüssel nehmen.
  2. Zu einer straffen Kugel formen und zurück in die Schüssel legen.
  3. Mit Klarsichtfolie abdecken.
  4. Teig 24 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.
    • Alternativ kann der Teig bis zu drei Tage im Kühlschrank gelagert werden.

Teiglinge formen

  1. Nach der Stockgare den Teig in 6 gleich große Portionen teilen.
  2. Auf einer mit Caputo Semola* bestreuten Arbeitsfläche die Teiglinge rund schleifen und Oberflächenspannung erzeugen.

Zweite Gärphase (Stückgare)

  1. Teiglinge in eine mit Caputo Semola* bestreute Pizzaballenbox* legen.
  2. Box verschließen.
  3. Teiglinge 8-12 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.

Teig formen

  1. Teiglinge vorsichtig aus der Box nehmen.
  2. Auf einer mit Caputo Semola* bestreuten Arbeitsfläche von Hand ausformen.
    • Dabei nicht den Rand plattdrücken, um die Luftblasen zu erhalten.
  3. Mit den Fingern von innen nach außen arbeiten.
  4. Teig flachdrücken und ziehen, bis er einen Durchmesser von 28-30 cm erreicht.

Pizza belegen und backen

  1. Eine Dose San Marzano Tomaten* mit den Händen zerdrücken sowie Salz und Basilikum unterkneten.
    • Die Tomaten ausschließlich mit den Händen zerkleinern. Das Pürieren mit einem Mixer, zerkleinert die Kerne der Tomaten und das Ganze wird bitter.
  2. Fior di Latte oder Büffelmozzarella verwenden, gut abtropfen lassen, um die Pizza nicht zu verwässern.
  3. Belegten Pizzateig im vorgeheizten Pizzaofen oder Grill bei 400-450°C backen. Ideal ist eine Kuppeltemperatur von 485°C, um das typische Leopardenmuster zu erzielen. Die Pizza braucht bei diesen Temperaturen etwa zwei Minuten.

Pitmaster-Tipps

  • Gärzeit und Hefeanpassung: Je länger die Gehzeit, desto weniger Hefe wird benötigt.
  • Teigtemperatur: Achten Sie darauf, dass die Teigtemperatur während des Knetens nicht über 25°C steigt.
  • Pizzaballenbox*: Verwenden Sie lebensmittelechte Kunststoff-Pizzaballenbox*, um die Teiglinge sicher zu lagern und zu gären.

So gelingt dir der perfekte Pizzateig

Vergiss komplizierte Zutatenlisten – für richtig guten Pizzateig brauchst du vor allem Geduld. Der entscheidende Faktor ist nicht die Menge an Hefe, sondern wie du sie einsetzt. Hefe sorgt dafür, dass dein Teig aufgeht und luftig wird, aber: Mehr ist hier definitiv nicht besser.

Viele greifen zu großen Hefemengen, um den Teig schnell verarbeiten zu können. Das funktioniert zwar, kostet dich aber Qualität. Der Teig entwickelt einen unangenehm starken Hefegeschmack, wird unruhig in der Struktur und liegt oft schwer im Magen.

Der Gamechanger ist Zeit. Wenn du die Hefemenge reduzierst und dem Teig dafür ausreichend Ruhe gibst, passiert genau das, was du willst: Aromen entwickeln sich, die Krume wird feinporig und elastisch, und der Teig wird deutlich bekömmlicher.

Als Faustregel kannst du dir merken: Etwa 1–2 Gramm Hefe auf 1 Kilogramm Mehl reichen vollkommen aus. Danach heißt es warten – mindestens 24 Stunden sollte dein Teig Zeit bekommen. Mit einem starken Mehl wie Caputo Cuoco Pizzamehl* kannst du die Reifezeit sogar auf bis zu 72 Stunden ausdehnen.

Das Ergebnis spricht für sich: ein aromatischer, luftiger und perfekt ausbalancierter Pizzateig, der geschmacklich in einer ganz anderen Liga spielt.

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